>. Mark. ' 449
Markes, als einer nährenden Substanz, ist imArt. Fett, Th. l2, S. 666. u. flg. gehandelt.Das Mark der Ninberl'nocken gibt nicht nur eineschmackhafte Brühe, sondern cö wird auch mitden Knochen zur Tafel gebracht, und entwederauf einen Teller ausgesioßen, oder mit einemsilbernen Instrument, das man einen Markzre--her nennt, heraus gezogen, und auf geröstetenBrotschnitten über Tisch, wenn es noch warmist, herum gegeben. Von Markklößen, Mack-kuchen, Markpasterchen, Markcsrcm -c. :c.wird in den unten folgenden besonderen Artikelndas weitere gesagt werden.
Daö lange Mark oder Rückenmark führstt diesen Nahmen nur uneigentlich, indem esUn Grunde keine öhlige Fettigkeit, sondern eineFortsetzung des Gehirns ist, welche sich durchdas ganze Rräckgrad erstrecket. Von dieser Artlst auch da» lange Mark im Gehirne, IVIe-üulla oblonAüta, welches in langer gespaltenerGestalt unter dem Gehirne lieget, weißer ist,als dasselbe, aus dem Gehirne entspringt, undsich von da nach dem Rückgrade erstrecket. Zm^meinen Leben einiger Gegenden pstegt man auchWohl das Gehirn in manchen Fällen das Markiu nennen, z. B. das Mark aus einem Ralbs-"opfe, aus einem Gchnepfenkopfe.
Von dem Rückenmarke ist noch zu merken,schnell erfolgende Verletzungen desselben sehrichmeczhaft sind. Wird das Rückenmark nahe am^°pfe durchschnitten, so erfolgt der Tod äugen»'lcklich, und überhaupt sind seine Verletzungenesto gefährlicher, je näher sie es am Kopfe tref-ft So verhält sichs auch bey Thieren. Durch-lchnridung des Rückenmarkes dich am Kopfe tödrb , augenblicklich; allein weiter vom Kopfedurch«'wchnsi.Euc.l.XX^V.TI). Ff schürt-