Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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2. Mark.

schickung in denMünz-OfflciNen pfleget die Markanders eingetheilet zu werden; obwohl im Grun-de die Mark Goldes oder Silbers eben so schwerist, als eine Mark anderer Waaren. Gemeinig-lich theilt man nähmlich die Mark Goldes in 24Karat, jeden Karat in 4 Gran, jeden Granaber in z Gran oder Grecn, daß also die MarkGoldes 288 Gran beträgt, welche 67 Duccuenmachen. Bey dem Silber geschieht die Einthei-lung auf verschiedene Art, obgleich diese Eintei-lungen im Grunde wieder auf eins hinauslaufen.Denn an einigen Orten theilt man die Markin 16 Loth oder tzSpecies-Thalcr, jedes Loth wirdin 6 Gran, jeder Gran in Z Gcän, und alsodie Mark, wie bey dem Golde, in 288 Gran ein-getheilt, und ein also eingetheiltes Gewicht, pflegtman ern Grüngewicht zu nennen. An andernOrten wird die Mark Silbers zu 12Pfennigen,und jeder Pfennig zu 24 Gran gerechnet; undhat also die Mark wieder 288 Gran. Die Be-schaffenheit des Goldes oder Silbers wird durchBeysähe angedeutet. Eine Mark lörhrgesSilber, oder die löchige Mark ist die, beywelcher sich l oder Loth Zusah befindet,Eine Mark lörhiges Goldes hält 72 Duca-ten oder Goldgulden, jeder zu i rtl. 8 gr. ge-rechnet.

Sonst werden auch noch in den Münzendie Münzsorten bey ihrer Valvation nach derrauhen oder beschickten und feinen Mark,das ist, nach der Mark, mit oder ohne Zusatz vonKupfer beschrieben, also, daß man sagt, von denN. Sorten gehen so viel auf die rauhe Mark,das ist, so viel Stück gehen auf i Mark oderik Loth, halten fein so viel Loth, und folglichhaben sie an Zusah so viel, als zu Erfüllung