Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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542 Markschcidekunst.

den Mittelpunkt des ^ürolMum genau «betalle Endpunkte der Schnüre, die Scheide selbstaber allemahl söhlig setzet, und dann auf des

vorgehenden, und folgenden Punkt visirek; der

von beyden Msirlinien auf der Scheibe eingerschlosser.e Winkel ist eben derselbe, unter welchesdie Sohlen der Schnüre auf dem Sohlenrißaufzutragen sind. Allein außer dem, daß dc>s^lbrQlabium die beschriebene Lage schwer zuben ist, und ein kleiner dabey begangener Fehltdie schlimmsten Folgen nach sich zieht, so hst"es auch eben so wenig, als die Eisenscheibe dtSchwierigkeiten des Gradbogens ab, die ct>cknicht so klein sind, als es scheinen mag.erstens leidet das Pendul allemal eine kle!^Reibung, die seine seigere Richtung stöhrct, be-sonders an dem Punkt, wo es angemacht ist'Zweitens, da der Bogen nicht groß ist, lastesich der von ihm angezeigte Winkel in kclntSchärfe angeben. Drittens kann die Sch>"^an welche der Gradbogen angehänget wird, ntin eine vollkommen gerade Linie ausgespanntwerden, folglich ist der Winkel des Gcadboge^nicht zuverlässig, und man wird gezwungenjene Berechnungen sich einzulassen, die obelbS. z i2. f. vorgeschrieben worden.

Herr von Giuliani schlägt deshalbseinem Werke über die Markscheidekunst, S- 7 ^u. fl. vor, ein Instrument zu gebrauchen, wel-ches mit dem Bräuberischen Gcheibeniiistt'^ment in den Haupttheilen übereinkommt, lNsbwelches er Gara^eolabium nennet, weil es ei-gentlich zu unterirdischen Abmessungen dient'Hier folget seine Beschreibung. kiA.4907.

Erstens soll sein Stativ mit drey starken Füß^versehen seyn, die i« «,n dreiseitiges Prisma ang--

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