Markt. z§z
Mehrere öffentliche Märkte in demselben gehaltenwerden dürfen; wo es doch nur m engerer Be-deutung gebraucht wird, eine Art von bewohu-ten Hrten zu bezeichnen, welche das Mittel zwi«scheu einem Dorfe und einer Stadt fi d undauch Flecken, Marktfl-cken, Franz. Zor,r>;<;,l»! mittlern t^t. korrun, korala, I^unUm-'L,genannt werden.
Die Abhandlung von Markt n oder Jahr-Märkren ist Th. rti, S. 66). der Verwa r«schaft der Materie wegen nach dem Art. Meisederwielen, wo ich auch dahon handeln wcrbe;die nähere Betrachtung der iDochenmarkceaber hierher. Bevor ich das - oihige davon sa-ge, werde ich indessen erwas vo- den Markt-plätzen und deren Einrichtung anführen müssen.
In kleinen Städten ist ein einzi g' Ma kthinlänglich, in großen S'ädten aber müssen zurBequemlichkeit der Einwohner, mehrere Markt-plätze angelegt senn, und es können sieb in je-dem Quartiere der Stadt, einer oder etliche be-finden.
Die Griechen legten, wie Vitrud uns be»richtet, (V. i.) ihre Marktplätze (Agora) in ei-nem Vierecke an, und umgaben sie mit geräu-mten und doppelt neben einander angelegtenSäulengangen, die mit platten Dächern g^ecktWaren, damit mau darauf 'payieren gehen konn-te. Die Säulen dieser Gänge standen enge , er-den einander, und ohne Zweifel betrug die Säu-lenweike nur ein und einen halben bis zweyDurchmesser der Säulen. Denn da Vstl'uvdie Worte, crebns columnit;, gebraucht, soscheint er die Säulenweikeu darunter zu verste-hen , hje ex Pykmostplos und Sostvloö, nennt.Diese Marktplätze wurden aemeimglich in dec
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