Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
569
JPEG-Download
 

Markt. 569

kine schöne Fassade beksmmeri. Um diesen Ge-bäuden ein guceS Verhältniß zum Markte zugeben, verlangt Alberri, daß sie nicht über einDrittel und nicht unter ein Fünftel der Breitedes Platzes hoch seyn sollen. In der Mitte des-selben kann man einen oder etliche schöne Brun-nen anbringen. Die Größe des Marktes mußallezeit nach der Größe der Stadt.oder des Vier-tels, in dem er liegt, und nach der Volksmengeeingerichtet seyn, weil sonst, im Gegentheil, derMarkt entweder zum Gebrauch zu klein, oderbey einer geringen Bevölkerung zu groß ausfal-len, und wüst und leer aussetzn würde.

Encyklopädie der bürgert. Baukunst; von §. L.

Stieglitz. >ll Th-Leipzig 1796, S. 601-606.

Don den Marktplätzen der Morgenlander ist unArtikel Invostan, Th. 29, S. 689—690 in der NoteNachricht gegeben.

Die zum Theil sehr zwrckmäßig eingerichtetenMarktplätze in London sind im s-'osten Theile der En-cyklopädie im Art. London, z. B. S. Z75. z8z. undanderwärts, so wie sie nach ihrer Lage folgen, be-schrieben. Auch sind davon die gelehrten Beyträgezu den Praunschwcigjschen Anzeigen, »781. Lol. 696-- 701. nachzusehn.

Don der Anlage verschiedener Gebäude, die sichvorzüglich an den Märkten schicken, handelt Sturmin «einer Anwrisung Regierungs- rc. rc. Häuser an-zulegen. Augsburg I 7 Z 8 - Fol.

Siehe übrigens auch Busch Handlungs-Biblio-thek II. P. 1. St. S- 58. und Fisch er's Geschichtedeö teutschen Handels. I. S. 346-

Was nun die Nlochcmir'ärkte betrifft, sosind sie sowohl den Städtern als auch den land-leuten zum besten angeordnet. Die Städte müs-sen von den benachbarten Dörfer» Getreide,Gartenfrüchte und andere ländliche Products er-warten, und die Dörfer hohlen allerley Hand-shngsMaaren, und von städtischen Handwerkern

Nr, 5 ver-