Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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76 s Marmor.

in Weingeist aufgelöset liefert eine braungelbe,oder rabackaynlichc Farbe.

Will man nun weiße Streifen oder Adernin diesen Farben erhalten, so kann es auf fol-gende Art sehr leicht geschehen. Man nimmtSpanischweiß oder sonst eine erdige Farbe, rührtsie mit Gummiwasscr ein, und kragt sie mit ei-nem Pinsel auf alle die Stellen die man weißbehalten will. Dieser Ucberzug hindert die Far»be verr Marmor tu berühren, wenn man auchgleich mit dem Pinsel darüber fahrt, und diesolchergestalt bedeckten Parthieen werden weißbleiben. Eben dieß kann man erreichen, wennman ausgeschnittenes Papier auf die Stellenklebt, die weiß bleiben sollen.

Die metallischen Auflösungen können sehrwirksam auf den Marmor angewendet werden.DieSilberauflösuna z. B. dringt tiefer als einenZoll ein, und liefert erst eine röthliche, oder pur-purrothe, nachher eine braune Farbe, welchesich nicht weiter verändert; auch zerfrißt sie dieOberfläche des Marmors ein wenig. Die Gold-auflösung dringt weniger tief ein, und giebt ei-ne violette Farbe, beyde wirken schneller wennman sie der Sonne ausseht; aber sie fließenauch aus, so daß die Zeichnungen, die man da-mit macht, sich zu sehr ausbreiten und dir Zügeunter einander verwirren würden.

Die Kupferauflösung liefert eine grüne Far-be, drrngt aher wenig ein, verschwindet aberdennoch nicht durch siedendes Wasser; im Ge-gentheil wird sie davon schwarz, nimmt manaber die Oberfläche mit dem Bimsstein weg, sobehält der Marmor eine ziemlich hübsche grüneFarbe.