Marmorieren.
auch nur mit starkem Bier oder gequerltem Ey-weiß, welche letztere beyde auch zur Austra-gung des feinen Goldes und Silbers genom-men werden.
Die zu d-em Lcimfarbenwasser auf das Glasdienlichste schwarze Farbe, ist das Kupfe,schwarz,welches man fein abreibt. Es erscheint amschwärzesten vor allen andern schwarzen Farben,welche nicht mit Lack aufs Glas getragen werden.
Die auf diese Act bereitete fertige Glasta-fel leget man auf ein Bretchen von gleicherGröße, und befestigt beyde mit starkem Papieram Rande auf einander, welches man hernachmit einer beliebigen Farbe lackieren, oder'in einenRahmen einsetzen kann.
Das marmorierte »der sogenannte türki-sche Papier, welches besonders von den Buch-bindern stark verbraucht wird, wird folgenderGestalt gemacht. Man läßt sich nach Maßgabeder Größe des Bogens Papier eine hölzerneForm oder einen Kasten machen, welcher emenzwey Zoll hohen Rand hat; alsdenn nimmt manGummi Traganth, gießt darüber ein gut Theil'reines Wasser und laßt es weichen, dieses mußman so dünne machen, daß es sich bequem durchein Tuch drücken lasse, so daß es nur wie einstarkes Gummiwasser wird, damit die nachfol-gende Farben darauf stehen können; alsdenn gießtman dieses Wasser in die Form, so daß es sichin derselben ganz ausbreite, alsdenn tröpfelt mandie zubereitete und verlangte Farbe darauf; wennnun die ganze Form über und über mir Farbeversehen ist, so nimmt man eine von Messing-drath verfertigte Bürste (die aber dergestalt ver-fertiget sevn muß, daß die Drachenden nichtzu dicht neben einander sind, und dieselbe >> he
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