Mühle. 49
F'S- 5755 Zeigt bey (r8), (18) die starkeEinfassung an der Axe des Wagebalkens. DieEinfassung dient, die Verschiebung der Ape mög-lichst zu verhüten.
. In derselben Abbildung bemerkt man in (19),(19) den Läufer, und das Räderwerk (20), (22),durch welches der Wagebalken den Lauser in Be-wegung setzt. Dieses Räderrvirk heißt das Laustgerriebe.
Durch die Ape des Läufers läßt sich nichtbloß ein senkrechtes, sondern auch jedes schiefliegen-de auch wagrecht liegende Rad in Bewegung setzen.Für die beyden letzten Räderarten darf man nurein senkrechtes Kammrad mit dem Läufer verbin-den, und einen senkrechten Trilling, der mit demwagrechten Rade an einer und derselben Ape sichbefindet, von den Zähnen des Kammrades bewegenlassen. Bey einem schiefliegenden Rade steht dasGetriebe schief oder vielmehr schräge vor demKammrade. Die Wirkung ist dieselbe. Der Läu-fer macht die stoßende Bewegung des Wagebal-kens gleichförmig und erhält sie auch so.
Die Zapfen an der Welle des Läufers äußerneinen sehr großen Druck auf die Büchsen oderPfannen derselben, die hierbey erfolgende nothwen-dige Reibung würde, wenn man keine Gegenmittelanwendete, das Abschleifen der Zapfen und derPfannen zur Folge haben. Da? Gegenmittel be-steht darin, daß man eine (in der Zeichnung nichtabgebildete) gewöhnliche Pumpe anbringt, welcheauf jeden Zapfen einen Wasserstrahl leitet, damitdie sich an einander reibenden Theile der Maschinestets naß erhalten werden. Die Pumpe könnteindessen auch wegbleiben, und man könnte dagegenwohl das aus der Speiseröhre als überflüssig inSFreye geschaffte Wasser, anstatt es weglaufen zu(!>ec. rechn. Enc. XLVt. Theil. D lassen,