6r Mühle.'
Für die Beobachtung der Cxpaüfion haueHerr Schmidt, bey Temperaturen unter 80", ei-nen eignen Apparat verfertigen lassen, den manunter ändern auch in Kunze's Schauplatz ü. a.O. S. 65 fi. beschrieben und abgebildet findet.Mit Recht hält Herr Pros. Schmidt das vonihm entdeckte Gesetz für das richtige.
Wenn in dem allgemeinen Ausdruck e — r"',tH 80, m—i>8nz ist, und sich dieser Exponenthon zehn zu zehn Graden um v,OZ oder von Gradzu Grad um O,c>OZ ändert, so ist m (clUo)mi,8nz — 0,4—1,411;. Die Formel läßtsich also bequemer so ausdrücken;c —r -b
wo anstatt r nur der Wärmegrad eines ZocheiligenThermometers zu setzen ist, um e in Hundcrtthei-ilen vom pariser Zoll zu bekommen. Ist z. B.
tH ioc), so erhält man's —iOo ^0,5; oder
für r 1^2§4 (gleich der Hitze des fiedenden QuecL-filberö) ft ist
tz —2Z4 4-244, c>,ooL —2Z4 r,«8n.
Wird'dieser Werth von e durch Logarithmen berechnllkh so ist e— 28060 Zoll. Also ist die Expan»sivkraft der Dämpfe in einer Hitze, bey welcherQuecksilber kocht, gleich dem tausendfachen Druckder Atmospäre. Bey den Werthen von r unter 70^darf man die Tausendtheile in dem Exponenten derPotenz von r weglassen, eben diese Abkürzung kannauch bey höheren Graden statt finden, wenn keineaußerordentliche Schärfe erfordert wird, man er-hielte dann in dem letzten Beyspiele statt 2806anur 27870.
Wie weit das gefundene Gesetz für die Ep-pansivkräft der Dämpfe in sehr hohen Temperatu-ren als richtig angenommen werden könne, dasinüßte durch Versuche entschieden ; werden; doch
da