Mühle. 8z
stellt werden sollen, durch untergeschlagene Keile §erhöhet und erniedriget werden.
An jedes Ende des UnterlagerS 6 werden zweySäulen r Fig. Z776 und 5777 gesetzt, ihre Län-ge beträgt 2 Ellen 16 Zoll; oben auf diesen lie-gen zwey Querbalken k neben einander, in derMitte mit einer Aushöhlung versehen, worein dieWelle mit einem runden Halse einpasset, damit siesich oben wie unten, gemächlich umdrehen läßt.Diese Querbalken lc sind ferner an jeder Seite mitzwey Strebebändern l verbunden.
Die Rümpfe p, Rumpfleitern Mühlsteineu, Läufte v, Getriebe >v, und alles, was dieseMühle mit andern gemein hat, ist aus der Figur5776 deutlich zu ersehen; das Maß betreffend, wiegroß nähmlich jedes dieser Stücke seyn muß, wieauch aller vorher und nachfolgenden Theile, ist nachdem beygefügten Maßstabe zu finden.
Das Stirnrad x Fig. A776 hak 60 Kämmemü gz Zoll Theilung, seine Höhe beträgt 2 Ellen14 Zoll: Die Mühlsteine u sind über den Durch-messer 22 Zoll lang: Die Getriebe >v bekommen5 Stecken, und daher gehen erwähnte Mühlsteinezwölf mahl herum, bevor die Pferde einmahl unr-laufen. Die Welle 5 wird oben durchgelöchert,um die Deichsein ^ in derselben zu befestigen;auch ist es dienlich, wenn die Deichseln ^ vorn ei-ne Krümme haben, wie aus der Fig. 5776 zu er-sehen, damit die Ortschreite b nicht so hoch han-gen, und den Pferden, wenn sie mit den Stren-gen daran gespannt werden, die Kummete unten sosehr an die Brust drücken, da sie denn hernachnicht wohl ziehen können, besonders wenn ste sehrkurz gespannt stnd.
Die Kästen 2, worein das gemahlene Getrei-de läuft, sind Elle lang, i Elle weit, rb Elle
F 2 hoch;