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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. 95

Stärke abhängt, mit welcher sich die Menschen, seyes mit den Armen oder Beinen, gegen dasselbe au-skämmen, Menschen werden dieses nicht lange aus-halten, und Thiere sind hierzu nicht zu gebrauchen.

Beschreibung einerTretmühle ohneTret-

rad, zum Mahlen des Getreides.

In einem vierseitigen Gebäude befindet sicheine stehende Weste, welche in ihrer Mitte einenkrummen Zapfen oder eine Kurbel hat, von dieserKurbel aus gehen zwey eiserne Stangen; von ih-ren: Gebrauche nachher. Ueber der Kurbel undunter derselben ist ein wagerechtes Schwungradangebracht. Das Schwungrad besteht entwederaus einer runden hölzernen oder bleyernen Scheibe,oder aus verschiedenen Stäben, welche mit Ge-wichten beschwert find.

In einiger Entfernung von dieser Welle istan einem Balken ein beweglicher Kußtritt ange-bracht, mit einem aufrecht stehenden Stäbe, derStab ist mit einer der eisernen Stangen, welchevon der Kurbel abgeleitet waren, verbunden, dieandere Stange ist mit einem diesem ganz gleichenGestelle verbunden, oben über der Welle ist dieAnstalt zum Mahlen, diese besteht aus den beydenMühlsteinen, dem Rumpfe, aus welchem das Ge-treide in die Steine fällt, und dem Kasten, welcherdas Mehl, welches nachher erst gebeutelt werdenmuß, aufnimmt.

Wenn gemahlen werden soll, so erfordert dieseMühle drey Arbeiter, deren einer das Getreide ein-schüttet, die andern aber die Mühle bewegen. DieBewegung geschieht auf folgende Art, jeder derArbeiter stellt sich an einen der Fußtritte, und sehtden einen Fuß darauf, wobey er zugleich den aus-ser,ch