Band 
Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
Seite
129
JPEG-Download
 

Mühle. 129

werden, noch daß alle die, welche zermalmet worden,es nur mittelst dieses Stoßes geworden wären.Denn l) ist es einleuchtend, daß es allezeit niedrereHöhlungen des obern Steines geben werde, welcheden Höhlungen des unrein Steines zugehören, unddaß folglich die daselbst des üblichen Körner nichtwerden zerstoßen werden können; 2) lönmn dieHöhlungen ^ ö L so gestaltet seyn, daß ü dieKörner aufhalte und dadurch bewirke, daß sie bloßdurch die horizontale Wirkung des obern Steineszermalmet werden.

Nach der Senkung des Steines werden dienoch nicht zermalmten Körner denselben Stoß, alsdas Korn I. erhalten, und den Stein auf das neueerheben, wodurch ße und andere durch einen neuenFall zerstoßen werden. V ährcnd der Zeit, da derStein mittelst der Keiner k. cchoben wird, theilendie dem Mittelpunkte nahe liegenden Kanten dennächsten Körnern eine Fliehkraft mit, welche sienöthiget, die Stelle der zermalmten Kö.i.er er?sehen, welche dieselbe Kraft fortgetrieben hatte.Diese neuen Körner werden also eben die Wir-kung, wie die vorhergehenden ausüben. Was wirvon dem Widerstände der Körner gesagt haben,muß auch auf deren Theile, welche gewissermaßenauch auf dieselbe Art wirken, und nächst den gan-zen Körnern zur Hcrvorbrmgung dieses Effekts bey-tragen, angewendet werden. Es muß daher dieEinrichtung der Flachen nothwendig eine schwan-kende Bewegung nach der Berticallinie dep demobern Steine hervorbringen.

Sind die ganzen Körner nebst ihren härteste»Theilen durch die schwankende Bewegung zermal-met und zerstoßen; so können sie der horizontalenWirkung, von der wir eben geredet haben, nur nocheinen schwachen Widerstand entgegen setzen. D-c-Dec. rechn. Enc. XLVl. Theil. I ser