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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. IZ5

erfolgen, oder die Effekte würden wenigstens nurunvollkommen hervorgebracht werden, wenn dasGewicht des Steines zu klein wäre. Es darf da-her der schichliche Grad des Drucks niemahls ver-mindert werden.

Die Menge des Getreides, welches di.e Ring-fläche des Drucks enthalt, wird dieser Ringflachexroportinal seyn. Damit aber jedes Korn bestän-dig mit einerley Kraft gedrückt werde, muß dasdrückende Gewicht der Anzahl der zu drückendenTheile, das ist, der Menge des Getreides auf derRingfläche des Drucks proportional seyn. Es muffnach Herrn Fabre daher, um beständig denselbenGrad des Drucks zu erhalten, dem Gekickt derVorrichtung des Steines proportional seyn *).

Weil die Ringstächc des Drucks dem Ge-eichte der Vorrichtung des Steines proportionaleyn muß; so folgt, daß wenn man bey der be-ikandigcn Verminderung des Gewichtes des Steinesdiesen Verlust nicht ersetzt, die Ringfläche des Drucksin demselben Verhältnisse werde abnehmen müßen.Man stehet aber auch zugleich, daß man nichtmehr die größte Menge und beste Beschaffenheitdes Mehles hervorbringen werde. Denn i ) beyVerminderung des Gewichtes, vermindert sich eben-

I 4 falls

*) Im. Fall nähmlich der Läufer mit der Welle so verbun-den wäre, daß man beyde, wie bey horizontalen Müh-len, für ein Ganzes ansehen könnte. Da «her bey Was-sermühlen mit vertikalen Rädern, und bey Windmühlender Läufer auf einer ryramidenfSimizcn Vierkante desMühleisenS ausruht: so wird das Gewicht des letzter»ncbsi dem Gewichte des Getriebes nur auf den Steg drü-cken, und das Mühleisen wird bey Erhebung des Stei-nes nur mittelst der Federkraft des Steges in dem vier-kantigen Loche der Haube mit dem Lämer in Verbindungerhalten werde». Es dürste daher das Gewicht des.MühleisenS und des Getriebes hier wohl keinen Druckauf das Getreide äußern.