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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. Lvz

»er Pflanze bestimmt ist, bis sie im Stande ist, sichselbst aus der Erde zu nähren: eben so, wie sichdas Küchlein einige Zeit von dem Gelben derEyes ernähret; den«: das Korn ist in dem Pflan-zenreiche eben das, was das Ey im Thierreiche ist.

Malouin hat Weihen in feuchtes Mos ein-geweichet, und an die Sonne gestellt. Einig»Stunden darauf konnte er ohne alle Mähe einfeines, gelbes und durchsichtiges Häutchen abziehen.

Wenn er etwas länger geweichet hat, so kannman ein zweytes Häutchen, welches gleich unterdem ersten liegt, abziehen. Diese« ist feiner, un»nicht so gelb als das erste; sv wie der Keim Nochweniger gelb ist, als das zweyte Häutchen,

Betrachter man den Weißen, wenn er anfängtzu keimen; so siehet man, daß er weich wird bisauf den Keim, der durch seine Kraft die Hülle, dieihn umgiebt, aufhebt. Wenn der Keim hervorkommt, so folgt er der Richtung, die das Kyrn inder Aehre hatte. Das Korn mag also nach welcherSeite es will auf die Erde geworfen seyn: so dehntsich doch der Keim allemal nach der Rückseite aus,hernach heugt er sich herum, damit er an die Luftkomme, Oeffnet man alsdenn den Keim, so ister hohl, und durch eine zuweilen auch zwey Häut-chen, gleichsam als durch Scheidewände, getrennt.

Bey den verschiedenen Verfahrungsarten indem Mahlen, davon wir hier jetzt reden werden,ist auch zu bemerken, daß der Keim immer derhärteste Theil im Korne ist, und daß er diese Be-schaffenheit auch alsdenn noch behält, wenn ergrößer wird, und wenn das übrige Korn so weichwird, daß es einiger maßen einer Milch ähnlich ist.Denn, eigentlich zu reden, so wächst der Keim« ohneweich zu werden, wie es bey den Dingen geschieht,die aufschwellen; denn die Feuchtigkeit, die durch

die