Mühle. srz
pettss) voN den groben Kleyen a§, die man todte,rein ausgemahlne Kleyen nennt (le 5on les, leLon mmgre).
Den Gries, den man ausgebeutilt Hat, undihn entweder, so wie er an sich selbst ist, zum Ge-brauche anwendet, oder ihn wieder aufschüttet, nenntman im Französischen Kepriles. (Hierzu hat mattim Deutschen keinen besondern Ausdruck.)
Was bey dem Mahlen noch außer dem Metz-le übrig bleibt, heißen Abgä.nglinge (Illues); essind also die Kleyen und die zwey Sorten After-mehl die Abgänglinge bey Durchmahlung des Ge-treides.
Bey der eigentlich sogenannten Ktomure en>grolle läßt man den Gries durch Haarsiebe lau-fen. Man hat deren ordentlich zwey von verschie-dener Dichtigkeit, um den verschiedenen Gries durch-zusieben, von dem man vermittelst derselben eineArt von Abgänglingen, welche zum Aftermehl. ge-höret, scheidet.
Man thut. das nicht, um das Mehl von demGries abzusondern, sondern deswegen, damit manden Gries völlig aus den Kleyen bringe; dies«»würde sich aber nicht, so vollkommen thun lassen,wenn man es nicht zu verschiedenen Mahlen undmit verschiedenen Beuteln thun wollte; durch dieman erst das Mehl, dqnn die Griesarten, undendlich die zwey Arten von grobem Aftermehl ab-sondert.
Es wird aber hierdurch das Mehl und derGries so wenig völlig von einander geschieden, daßvielmehr die Bäcker, die beydes ohne anderweitr«Wiederaufschätten mit einander vermischen, oder,deutlicher zu reden, die sich der eigentlich sogenanntenl^lo»rure en - grolle bedienen, jedes wieder beson-ders durchherrtekr.
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