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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle.

das man au« demselben zu bringen versuche hatte,Brot zu backen; weil aber das Sieb, durch wel-ches man dieses Mehl oder den Grie- absonderte,zu flüchtig war; so ließ es auch viele Kleyen mitdurchfallen.

Es giebt über dieses noch außer den mitGriese vermischten Kleyen, welche die MüllerGries in den Schalen nennen, noch eine ArtKleyen, die viel Gries bey sich führen, und dieseheißen schwarzer Gries. Diese Kleyen kann mannicht anders absondern, als wenn man den, Griesauf eben diese Art wieder mahlt, wie man dasGetreide gemahlen hat, welches man im Französi-schen mit dem Kunstworte rengrainer ausdrückt,im Deutschen aber schlechthin wieder ausschüttennennt.

Doch ist es dem Herrn Malouin durchmündlich fortgepflanzte Nachrichten bekannt gewor-den, daß man 1660—7y zu Selins angefangenhat, mit gutem Erfolge den Gries von dem Mehleabzusondern, und wieder aufzuschütten. Der erste,der dieses that, war ein Vorfahre der Familie derPigeautS, welche noch zu Malouins Zeitenwackere und reiche Müller zu SenliS waren, unddie man in Frankreich eben so ansehen kann, wiedas Geschlecht der Pifovs in Italien. DieseMethode, den Gries von dem Mehle zu sichten,und wieder zu mahlen, wurde aus dieser Stadt indie Nachbarschaft nach Beaumont und Chamblidurch Mählbmsche, die in der Mühle zu SenliSin Arbeit gestanden hatten, gebracht.

Im Anfange gab es Müller, welche die fettenKleyen, so wie sie ay sich selber sind, wieder auf-schütten ließen, um Mehl daraus zu erhalten; weilihnen aber die Kunst, es durchzubeuteln, fehlte, die

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