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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle.

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fünf, sechs bis sieben Wochen, da es denn im An-fange kühle wird, darauf aber sich von sich selbstwieder erhitzet.

Man kann nicht anders vermuthe», als daßsich das ungebeutelte Mehl von sich selbst, ohnedaß eine fremde Ursache dazu kommt, erhitzet. DieWärme eines trocknen Mehles in einer trocknenHimmelsgegend ist ganz anders beschaffen, als dieWärme eines nicht trocknen Mehles in einer feuch-ten Himmelsgegend, wobey das Mehl verdirbt.

Damit aber das undurchbeutelte Mehl in demInnern des Haufens sich nicht mehr erhitze, alsan dessen äußern Theilen: so trägt man Sorge,daß man es, so lange es noch Hitze hält, einige«mahl, z. B. alle ic> Tage *) umschüppet. je nach-dem es die Beschaffenheit der Luft, der Himmels-gegend, und der Zustand des Mehles selbst er-fordert.

Wer einige Erfahrung darin hat, der darfnur die Hand in den Haufen des ungebeuteltenMehls stecken, so kann er erkennen, wenn man esumrühren, oder ruhig liegen lassen, oder durchbeu-teln muß. So lange es rtoch Hitze hat, darf manes nicht dnrchbeuteln» man muß es nur umschüp-pen und noch liegen lassen; man muß aber alleTage darnach sehen, und die Zeit wohl abpassen,da es kühle ist, ohne zu warten, bis es sich wie-der aufs neue erhitzet., Diese zweyte Hitze würdedas Mehl verderben; da ihm hingegen die erstenutzet, und es zur Dauer und zum Aufheben ge-schickter

*) Wenn man «s, wie bey uns gemeiniglich geschieht, inKasten venvahrlich aufbehält, so muß ma» bey derglei-chen Mehl alle Tage nachsehen und es umrühre», damit»S nicht moldrig und dumpfig werde. In Frankreichschüttet man es auf Biden, und' da erkaltet es eher,wenn es nur gleich anfänglich einigemahl umaeschichpetwird. Aber wie viel Mehl verfliegt nicht auf diese Weise?