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daher nach allem unumgänglich nöthig, daß außerder Mühle eine Beutelkammer angebracht sey; undum die Handarbeit dabey zu ersparen, sollte mansich eines Beutelwenders (kourne-bluresu) be-dienen, der auf die Art eines Bratenwenders ver-fertiget wäre. Deutsche Müller werden ihm hier,in aber nicht ganz beystimmen.
8. Deutsche, besonders sächsische Art zu mah-len *).
Von der Zurichtung des Rockens zumMahlen.
Zwölf Stunden vor dein Aufschütten kannder Rocken zugerichtet oder angefeuchtet werden;wobey man sich aber eines Theils nach dem Rocken,andern Theils nach der Jahreszeit, und drittens nachder Witterung zu richten hat.
Was zuförderst den Rocken selbst betrifft, soist derselbe sehr verschieden, und zwar fürs erste inAnsehung der Güter denn man hat, wie bekannt,Rocken, welcher geringe und unvollkommene Kör-ner hat, dieser vertragt in Ansehung des Feuchtensnicht viel Wasser; ferner hat man auch Rocken,welcher viel Zusatz, als Trespe, Raden und Vogel-wicken hat, dieser verträgt gleichfalls wenig Was-ser; man sinket aber auch reinen und guten Rocken,bey diesem könnte ein gewisses Maß Wasser be-stimmt werden, wenn man sich hiernächst nichtauch nach der Jahreszeit und Witterung zu rich,ten hätte. Was die Jahreszeit betrifft, so kannman, weil in und gleich nach der Aernte kein neuer,reiner und guter Rocken (noch viel weniger, wel-cher
') S. Erfahrungen eine- MählenmeisterS von der Behand-lung des zum Vermahlen bestimmten Getreides ,r. ,yn2. C. Iüllmann- Leidtig >77». s. S. 22 fl.
<p«k. rechn. Enc.XCVl. Theil. S
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