Mühle.
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Wehr voll dem Gewichte, als io Pfund, abgehendürfe; wobey man auch bemerket, daß es in derSumme des Getreides auf einige Pfunde so ge-nau eben nicht ankomme; wie denn z. B. von ei-nem Zentner iv Pfund dasigen Gewichts, welchesnach leipziger und brandenbnrgifchem Gewichte eingerechter Zentner seyn würde, der Müller 94 Pf.Mehl und 6 Pfund Kleyen zu liefern habe, folg-lich eben nicht mehr, als vorige io Pfund, andiesem Gewichte fehlen dürfen u. s. w., wie ausder hier beygefügten weitem Ausrechnungstabellemit mehrerm zu ersehen *).
Der Rath zu Dresden hat zu Anfang desi^ten Jahrhunderts sich sehr viele Mähe um dieseSache gegeben, wie dessen durch landesherrliche Au-torität approbirte Mahl- und Backprobe **) be-weiset. Nach dieser Mahlprobe halt ein dresdnerScheffel gestrichenes Maß gutes Mittel- oder Brot-korn, nicht des allerbesten, aber auch nicht des ge-ringsten, nachdem man dir MüllermeHe oder denaosten Theil davon abgenommen, und das übrige,zu Absonderung des Staubes, über die Fege lau-fen lassen, am Gewichte:
r Zentner 44 Pfund.
Hiervon giebt denn die Mühle, auf welcher als»nichts weiter abzumeßen ist:
i Zentner 2g^ Pfund Mehl,
— — iZL Pfund Kleye.
i Zentner 42^ Pfund Summe.
Daß also von diesem Korn auf der Mühle nochvrrstoben ist: Pfund.
Diese
') S. entdecktes Geheimniß See Müller, Becken uft»Melker.
Selbige befindet sich beym Köhler, l. c. und iM »Band« der ök»n. Nachrichten, x. u f.