Mühle. 525
Was den zweyten Fall betrifft, wo bey derFuhre Uebergewicht ist, wollen wir zeigen, wieM angehender Wagemeister stch dabey verhaltenmüsse. Z. B.
Es hätte der ite Sack 445 Pfund gewogen,
2 — 4Z2 — — —
3 — 425 —
4 — 4Z0 — — —
5 —415 — — —
6 ^ 418 — — —
7 — 410 — — —
zusammen 2995 Pfund.
-etrag der Säcke
»4 Pfund 28 —
netto 2967 Pfund.
Da er nun in der Wagetabelle finden wird,daß zr Scheffel genetzter Weihen nur 291» Pfundhalten, und diese Fuhre 2967 Pfund gewogen hat;so sehet er das erstere Gewicht unter letzteres, undziehet es ab; was übrig bleibt, nimmt der Bäcker-meister wieder zurück, alst
2967 Pfund hat eS gewogen,und soll nur 2912 — haben,
bleiben also gz Pfund übrig.
Diese 55 Pfund muß der Consument zurück neh-men. Er fertiget also den Wagezettel auf Z2Scheffel genetzten Weihen aus, trägt auch solchesso in sein Wagemanual, und setzet unter die Ru-brik des Wagezektels, Eingewogen, 2912 Pfund.Unten aber auf dem Wagezettel, neben seines Nah-men- Unterschrift, schreibt er: Zurück Iz Pfund,mir nachstehender Wagezettel (b) zeiget.