Mühle. ZZ7
Die vielen Streitigkeiten, welche sich Zwischenden Mahlgäsien und Müllern, besonders auf demplatten Lande, ereignen, rühren bloß von dem Miß-trauen der ersiern gegen die letzter,, her. Die Mül-ler können also auf keine bessere Art das Zutrauenihrer Mahlgäste erwerben, als wenn sie dieselbennach den in vorigen Abschnitten befindlichen Ta-bellen behandeln. Zwar kann nicht alles Getreideso abgemahlen werden, daß das Mehl, die Kleye»und das Steinmehl ganz genau mit der Tabelleüberein stimme. Es wird sich doch aber wohl einjeder vernünftige Mahlgast dadurch zurecht weisenlassen, und für einen Unvernünftigen helfen wederGründe, Tabellen, noch bescheidene Zurechtweisung;sondern er besteht auf seinem Eigensinn, und ver-langt aus schlechtem Getreide gutes Mehl, undvon, nassen wenig Abgang; daher muß jeder Mül-ler oder Bescheider mit solchen Mahlgäsien Nach-sicht haben.
Warum die Tabelle von der Gerste zu Sich-ten erst hier beygefügt wird, geschieht deswegen,weil in großen Städten, besonders in Berlin, keineGerste zum Abmahlen angenommen werden darf,sondern nur auf dem platten Lande abgemahlenwird. — Diese weise Verfügung hintertreibt vie-len Unfug, und setzt das Publikum doch einiger-maßen vor der Vermischung des Weitzenmehls inSicherheit
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Tabelle