zg Papiergeld.
Deficit gedeckt wird, wird der Staatscredkt im-mer mehr geschwächt, dem Staate wird alsoauch das Mittel, durch welches in unvorherge-sehenen Fällen die Staatözwecke nur allein mireiniger Sicherheit erreicht werden können, im-mer mehr benommen, und er wird immer mehraußer Stand gesetzt, um drodenven Kriegestür-men mit der nöthigen Kraft trotzen zu können.— Dann werden auch dadurch, daß die Abga-ben immer erhöht werden, die Mittel immermehr verbraucht, durch welche der Staat seineMacht kann geltend machen. Und wenn nunendlich der Staatöcredit unter dem Schütte desPapiergeldes begraben liegt, und alle Quellen' der Einkünfte erschöpft sind: so tritt der Tauschan die Stelle des Handels, das Geld, dasHauptmittel, durch welches der Staat seineMacht kann geltend machen, ist verschwunden,und der Staat steht ohne Credit, ohne Kraftdem Spiele der Feinde und der Anarchie Preis. —
Dieses sind nun die Folgen, die dadurchentstehen, daß bey dem einen .Theile der ScaatS»ausgaben, bey den unbestimmten, immerfort einneues Deficit entsteht.
Weil nun ferner die Staatsdiener, wennsich das Papiergeld schon von dem baaren Geldelosgerissen hat, noch nach dem Nennwerthe desPapiergeldes bezahlt werden, alle Preise aber im-mer höher steigen: so können sie mit ihrem Ein-kommen, ihren Aufwand nicht mehr bestreiten,sie müssen sich entweder einschränken, oder Schul-den machen, oder ein Nebengcwcrbe wählen.Welchen Weg sie nun auch einschlagen, sotrennen sie sich doch immer mehr von dem In-teresse des Staates, bis endlich die Staatsge-wa.t ohne Hülfe dasteht. Dieses sind vorzüglich