Papparkcit. 259
Will man ovate.'.Dosen oder andere Aa-chen z, B. Futterale oder Etuis mit ovalerGrundfläche, verfertigen, so ist die Verfahrungs-art fast durchgängig ebeti so, wie bey cylindri-schen Sachen, ausgenommen, daß die Verferti-gung der! Böden etwas mehr Schwierigkeit macht/da sie nach obiger Anweisung aus freyer Handausgeschnitten werden müssen, oder man müßtesich ovaler Stecheisen bedienen wollen, welchesMittel jedoch nicht hinreichend ist, wenn manovale Sachen von jeder beliebigen Größe ma-chen will.
Wer sich übrigens Nicht getraut, ein Ovalaus freyer Hand richtig genug zu zeichnen, fürden ist freylich das kürzeste, sich ovale Formenbey einem geschickten Tischler verfertigen zu las-sen/ und die ovalen Böden nach Maßgabe derGrundflächen der Formen zu zeichnen. SolcheFormen sind ohnehin nöthig, wenN die ovalenArbeiten regelmäßig und nett genug ausfallensollen, welches ohne Poliren über der Form Nichtwohl möglich ist/ oder wenigstens mit zu vielArbeit und Zeitaufwand verbunden seyn würde;beydes kann man sich durch dergleichen Werk-zeuge ersparen, deren man sich eine hinlänglicheAnzahl ohne beträchtliche Kosten anschaffen kanm
Um auch die Deckel ovaler Arbeiten poli-ren zu können, bedarf es keiner besondern Form/man bekleide nur einen Theil der Form/ ebenauf die Art, als wenn man eine Dose darüberverfertigen wollte, mit Pappe, welche ein wenigstärker seyn muß, als die zur ovalen Arbeit ge-nommene. Dieser die Form verstärkende Ueber-jug macht sie nun auch für den Deckel paffend,welcher sodann bequem darauf polirtwerden kann.Dasselbe gilt auch von den cylindrischen Formen.
R » Dom