Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
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Pappe.

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schieht, und manchmahl läßt man aus Mangeldes Pferdes den Baum durch Menschen um-drehen, indem man Hebel, die mitten durch demselben gehn, daran anbringt.

Wenn das Pferd drey Viertelstunden in ei<- Iner Richtung gedreht hat, so kehrt man seinen !Deichselnagcl um, und laßt es in der gegenseiti-gen Stellung binnen eben dem Zeitraume lau-fen. Diese Verschiedenheit giebt ihm ein wenigErleichterung, und dient zugleich die Materienbesser umzukehren, und zu zerreiben. !

Ein einziges Pferd, welches man den Tagüber drey Mahl arbeiten läßt, ist hinlänglichzwey Werkbütten zu versehn, und sie in einerfast beständigen Arbeit zu unterhalten. EinePappenmacherey kann mit 2 Werkbütten 6 Meinfchen zu thun geb:n; zwey, welche zu den Werk-bütten, und vier andere, welche zum Stampfen,Schöpfen. Brechen, Aufhangen, Leimen undGlätten dienen.

Damit man wisse, ob die Materie genugzerrieben ist, so nimmt man davon eine gewisseAnzahl woraus man einen Ball in der Handmacht, man läßt ihn auströpfeln und man sieht,ob keine weiße Flecke oder Theile, die noch dasAnsehn des Papiers behalten haben, darauf er-scheinen. Das ist eine Probe, daß die Materiegenugsam zerrieben ist, und man sie gebrau,chen kann.

Wenn man die Materie aus dem so ge,nannten Steine zu nehmen gesonnen ist, so nimmtman die um den Baum befindlichen Messer hin-weg, ausgenommen das große, welches gemeinig-lich fest gemacht ist, und mit Eimern oder gro-ßen hölzernen Schaufeln nimmt man diesen Teigheraus, um ihn entweder in die Werkbütte, oder