Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
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Pappe.

ZZr

diesen Reif gehen zur Rechten und Linken 2andere eiserne Nagel, welche mitten durch dieganze Breite einer starken hölzernen Scheibe(Preßdcckel) von ro bis n Zoll im Viereck,gegen ohngefahr z oder 4 in die Dicke wagrechthindurch gehen, dergestalt, daß das Ende derSchraube in ein, in der Mitte dieses Preßdek-kels befindliches Loch eingreift, und in diesemLoche aufgehalten wird. Vermittelst dieser bey-den Nagel, die in seinen Hals gehen, erhalt dieSchraube die Freyheit sich umzudrehn, abernicht aus demselben heraus zu gehn, und so wiesie sich umdreht, führt sie den Preßdeckcl mitsich.in die Höhe und herunter.

Der Preßdeckel ist auf einem andern gro-ßen platten Stücke Holz unbeweglich angebracht,welches man den Preßbalkcn nennt, der ohnge-fahr 4 bis z Zoll dick, 2 Fuß breit rmd eineLange hat, die der zwischen den Scitenhölzernbefindlichen Entfernung gleich ist. Dieser Preß-balken führt an jedem Ende eine Aushöhlung,welche die Seitenhölzer in ihrer ganzen Dickeumgibt, welche macht, daß er, indem er anf-und abgeht, auf einer horizontalen Fläche festerzusammen halt, als wenn man ihn kürzer alsder Zwischenraum zwischen den Seitenhölzernist, machte. Im übrigen mag er wagrecht odergeneigt seyn, wenn er nur wohl in der Höhegehalten wird, so drückt er dennoch, nachdemman ihn einmahl auf die Pappen zu legen an-gefangen hat. Der Öberthcil der Platte ist mitKupfer beschlagen, und der auf diese Platte drük-kende Theil der Schraube, ist mit Eisen verwahrt,um dem Reiben bester zu widerstchn, zu dessenVerminderung man sie auch mit Fett zu be-schmieren pficgt.

Wenn