Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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z;6 Pappe.

Höhe abgenommen haben; er fängt wieder anmrt dem bloßen Hebel von ohngefahr anderthalbUmlaufen zu schrauben, hernach befestigt er sei-nen Hebel an das Seil der kleinen Mühle; erschraubt nochmahls mit 2 Umläufen, oder ohn-gefahr 4 Zoll, so, daß sich die Pappenhaufendurch die Wirkung der Presse um einen Fuß er-niedrigt befinden. Mittlerweile, daß sie in die-sem Zustande des Druckes sind, nimmt man einsogenanntes Kratzeisen, welches nichts anders, alseine dreyeckige eiserne Platte ist, wovon jedeSeite ohngefahr z Zoll hat. Sie ist durch ei-nen Stock von 4 Fuß mit einem Stiel versehen.Mit diesem Kratzeisen nimmt man rund um denPappenhaufen her die Franzen, die Fasern, undselbst auch die Ränder der Pappe hinweg, so,daß der Pappenhaufen ganz viereckig wird.

Hierauf nimmt man ein kleines glattesBret zur Hand, mit welchem man alles, wasdas Kratzeisen abgesondert hat, eben macht.Man thut den überflüssigen Teig hinweg, undmacht die Seiten dieses Haufens gerade undviereckig.

Der ganze überflüssige Teig dieser Pappe,welcher theils mit dem Kratzeisen, theils durchdas kleine vorerwähnte Bret weggenommen wor- jden ist, wird von neuem gebraucht, Pappedaraus zu machen, daher man sorgt, ihn wie- ^der in die Bütte zu tragen. !

Im Fall die Pappe, welche man wiedervorrichten will, den Tag zuvor, oder noch ehergemacht worden wäre, so würde man genöthigtseyn, den Teig wieder zu erfrischen und anzu-feuchten, wozu hinlänglich ist, aus einem Eimervoll Wasser gegen den Pappenhaufen rund um-her Wasser anzugießen.

Ein