Pappe.
Z58
In der That darf man, um diese Pappenvon doppelter Breite zu bilden, nur den Stabwegnehmen, welcher den Rahmen in zwey gleicheTheile absondert, um zwey kleine Pappen aufeinmahl zu machen. Alsdann werden diese zweyPappen mit einander vereinigt, und machen nureine aus, deren Breite doppelt ist; mithin be-kommen die kleinen starken Pappen, welche izZoll gegen 20 hatten, 26 Zoll gegen 20, unddas waren die kleinen starken Pappen ohne Stäbe.
Ehedem belegte man mit dem Nahmen derConcilienpappe, eine Mittelsorte zwischen derkleinen starken Pappe, und dem Catholicon, al-lein sie ist heut zu Tage nicht mehr im Gebrauch.
Diejenige Pappe, welche viel größer ist,wird Pergamcntpappe genannt.
Endlich gibt es gepfropfte, oder gefalztePappe. Dieser, von der Gättnerey hergenom-' mene Ausdruck, wird überhaupt bey einem Bau-me gebraucht, der vermittelst eines Einschnittes,oder einer Spalte aus zweyen oder mehrern ge-bildet worden ist. Eben so verhalt es sich fast mitder Pappe. Man spaltet einen Bogen nach sei-ner Dicke, wenn er noch feucht ist; man stecktden andern dahinein; man unterwirft beyde ei-nem starken Drucke, und sie finden sich vollkom-men mit einander vereinigt.
Die Pappe von der Größe des St. Au-gustin, diene die Bücher in Octavo, in Quarto,und in. Folio, von großem Papiere zu binden.
Die Größe der Bibelpappen dient zu denBüchern von der gewöhnlichen Größe, in Folio,in Quarto, jn Octavo.
Die Größe 'des Catholicon dient zu denBüchern in Duodez von gewöhnlicher Größe, zuden Büchern in Folio in holländischem Papier,^ welches