Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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418 Pappen. Pappenfutteral.

Pappen, ein regnl. activ. Zeitwort von Pappi.i. So fern dieses Wort Brey bedeutet, ist pap-pen im gemeinen Leben mit Breye füttern.Das Land pappen. In den niedrigen Sprech-arten braucht man es auch bisweilen als einNeutrum für Brey essen; Jtal. pgppars,xgxpoüars. Jnglcichen mit zahnlosem Mundekauen oder essen, welches vielleicht die erste Be-deutung dieses Wortes ist, und wie mampfen,mumpfen, mümpfeln den damit verbundenenLaut nachahmt. 2. In der zweyten Bedeutungdes Wortes Pappe ist pappen mit Pappe oderMehlbrcy befestigen. Zwey Blatter Papier

zusammen pappen. Besonders in den Zu-

sammensetzungen anpappen, aufpappen, ein-pappen. Jngleichen in Pappe arbeiten, allerleyDinge aus Pappe verfertigen, doch nur im ge-meinen Leben.

Pappenblume, Pappenkram, vielleicht eigentlichPapenblumc :c. d. i. pfaffendlumc, I,sc>ntc>-ckon larax-raum I,., s. Löwenzahn, Th. 8l,S. 192.

Pappendeckel, ein besonders bey den Buchbindernfür Pappe in der zweyten Bedeutung üblichesWort. Etwas aus Pappendeckel verfertigen,aus Pappe. Besonders von einzelnen BogenPappe, zwey Pappendeckel. Die letzte Hälftescheint auf den häufigsten Gebrauch der Pappezu den Deckeln der Bücher zu gehen.

Pappcnform, die Form, mit welcher die Masse zuder Pappe geschöpft und darin zu Bogen gebil-det wird. Sie kommt mir der Papierform meh-rentheils überein. S. im Art. Pappe, oben,S. Z 4 o-

Pappenfurreral, allerley Futterale, welche von denBuchbindern und andern in Pappe arbeitenden

Pro-