4rh Parahe,
fesso? Bourgpet hier in Berlin hatte aus die«ser Ursache den kleinen Korb am Fallschirme,womtt er sich bey seiner nicht zu Stande gekom-menen Luftfahrt herunter zu lassen gedachte, un-ten rund herum stark auspolstern lassen, um da-durch das Nachtheiligs eines etwanigen starkenStoßes so Yiel wie möglich zu verhindern.
Parade, aus dem Franz, karnä«, und dieses vondem mittlern Lqt, Karats, i, Der Staat, d.i. feverliches Gepränge, besonders in Ansehungdef Kleider und des Hausgcraths. Etwas zurpqradss haben, zum Staate. Parade mit et-was machen, Staat. Ha? diene zur para-he aber nicht zum Nurzen. In Parade er-scheinen, sn festlicher Kleidung, in feyerlichemGepränge. Häher denn dieses Wort mit allenHauptwörtern zusammen gesetzt wird, welche zurParade, d. i. zum Stqafe bestimmt sind, wofürin vielen Fällen auch das mehr deutsche Prachtgehrquchr werden kann. Das paimdeberr, dasPrachtbett; das Paradepferd, Paradezimmer,Paradekleid re.
Ein Auszug in festlicher Kleidung, inwelchem Verstände es npr zm Kriegswesen üblichist, wo die Parade, der feyerliche Aufzug derSoldaten in ihrer besten Kleidung ist. Bey derParahe erscheinen. Daher denn auch die aufsolche Art auf die Wache ziehenden Soldatenhie VOachparade, oder auch nur die Paradeschlechthin genannt werden, in welchem Falle die-ses Wort auch einen Plural hat. — Daherhep Paradeplatz, derjenige Platz, auf welchemhie Soldaten auf solche Art aufziehn.
Von Parade beym Fechten und reiten seheman den Art. pariren.
para-