Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Parallaxe.

ben, so scheinen solche Weltkörper um derParallaxe willen spater aufzugehen, und früherunterzugehen, als solches wirklich geschieht.Überhaupt ist die Beobachtung der Pa-rallaxe auch bey anderen in unserer At-mosphäre sich ergebenden Erscheinungen derWeg zu Entdeckung ihres wahren Ortes.Die paxallakrischen Maschinen bestehenaus einem befestigten Stative, darin der Tubusauf einer Axe, die der Wcltaxe parallel liegt,ruhet, und, wenn man diese Axe drehet, mitderselben.also bewegt werden kann, das; er nieaus dem Parallelkreis komme, in welchem sichder Weltkörper wahrend der Beobachtung be-wegt. (Fig 6z 16). Die Axe 60 des Instrumentsist also gegen den Horizont IM genau nach derPolhöhe des Orts geneigt, und liegt auch mitder Weltaxe nicht nur parallel, sondern auch ineinerley Verticalfläche. Daraus folget, daß,wenn der Tubus ^, 1 ? mit dieser Axe bey seinerBewegung in den Parallelcirkeln in eben dieseVerticalfläche kommt, er alsdann zugleich auchin der Mittagsflache stehe.

Eine leicht scheinende, aber schwer genauauszuführende Einrichtung kann bey jedem Sta-tiv eine parallaktische Bewegung zuwege brin-gen. Es sey das Beyspiel eines GregorianischenTeleskops zu Cambridge, welches 7 . ksrnoull!anführet. (Pettres ^Itronomiyues. 8> Lerlio.1771. -p. uz ) Das Fußgestell sey ein Cylin-der von hartem Holz: dieser sey nach demSchnitt 8dl durchschnitten (Fig. 6zi7), bestenFlache mit dem Horizonte einen Winkel N 80macht, der genau der Polhöhe des Orts gleichist, wo man die Beobachtung anstellet. Willman demnach dem Instrumente eine Parallakti-sche