Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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ticus führt im Französischen diesen Nahmen; s.daselbst, S- 98.

karellus, ?grsllus O!nn., psrmelin ka-

rklla ^okar., s. VErrucsria perells, im Art»Mieden. Th. 77, S. 674. Dieses ist die sehrnutzbare Lackmusflechre, die im 68sten Theildieser Encykl. S. 435 und 490 genauer charak-terisirt worden.

parcmcmacze, so heißt bey den Schneidern einStück vorn Lberzeuge, welches man, wenn dasKleid übrigens nicht gefuttert wird, statt Unter-furter annähet, und dazwischen an gewissen Or-ten eine starke Leinwand bringt, um solche Stel-len reckt haltbar zu machen.

Paremarion, s. Leichenrede, Th. 74, S. 84.

parere, ist ursprünglich ein italienisches Wort, undbedeutet so viel als ein Gurachren. Da fastalle europäische Nationen die rechte Art, dieHandelsgeschäfte zu führen, und insonderheit dieWechselbriefc, von den Italienern gelernt ha-ben: so hat man auch fast auf allen Han-delsplätzen, wie mehrere italienische Wörternebst den damit angedeuteten Sachen, so auchdieses Wort beybehalten; und man versteht dar-unter ein schriftlich abgefaßtes Gutdünken un-parthcyischer Kaufleute, Handelsgerichte, oderAssecuranzkammern, über eine streitige Sache,worüber sie in Handelssachen zu Rathe gezogen,und ihre Meinung zu entdecken gebeten worden.Nähmlich, weil die Handels- und Wechselsa-chen nicht sowohl nach den Regeln des gemeinenRechts, als vielmehr nach dem Styl und dereingeführten Gewohnheit unter Kaufleuten des-jenigen Orts, wo der Streit anhängig ist. znentscheiden sind: so pflegen Kauf- und Handels-leute gcmemiglich in schweren Fallen eine kurze

Oec. rechn. Enc. LVI1. Theil. H h Be,