Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
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Parfümkkutist.

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Zimmer oder Häuser zu durchräuchern.

Man nimmt Anqclikenwurzcl und dörrt sieim Ofen oder beym Heuer, zerstößt sie alsdenn,und legt sie vier bis fünf Tage lang in Essig.Wenn man sich nachher ihrer bedienen will, solegt man sie auf einem glühenden Backstein; derWohlgeruch der aufsteigt, vertreibt und verbcs,sert alle verdorbene Luft, und würket immerbester, je mehr das Rauchern wiederholt wird.

parfümirt« Räucherkerzchen.

Hierzu nimmt man eine halbe Unze Ben-zoe, vier Skrupel Storar, zwey Quentchen trock-nen peruvianischen Balsam, vier Skrupel Kas,karillcn, ein halb Quentchen Gewürznelken, an-derthalb Unzen praparirtes Kohlcnpulver, einQuentchen Salpeter, ein halb Quentchen wesent-liches Pomeranzenblüthenöhl, ein halb QuentchenAmbra, und eine hinlängliche Menge Traganth-schleim. Alles dieses wird in einem eisernen Mor-se! zu einer Masse zerstoßen und zerrieben, unddann kleine spitzige Hütchen daraus gemacht. Zudem Ende nimmt man ein Stück des Teiges,rollt es zu einer langen Stange von der Dickeeines Federkiels, drücket wahrend des Rollensdas eine Ende spitz -und das andere mit demFinger breit; dann schneidet man dies Stück inder Lange eines Zolls ab, und fahrt so fort bisdie ganze Stange in kleine Hütchen zertheilt ist.Diese werden hernach getrocknet und in Schach-teln aufbewahrt. Der darunter gemischte Sal-peter befördert die Entzündung. Die Kerzchenwerden auf einen Tisch von Marmor, Stein u.s. w. gesetzt, und bey der Spitze angezündet, so

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