Parsümirkunst. 551
den voll Buchenasche gebracht, und gehörig de«stillirt.
In den nun erhaltenen Geist gieße folgen-de Oehle und Essenzen hinein, nähmlich: Zimmt-blüthcnöhl, Lavendclblüchenöhl, Zasminöhl, vonjedem z Tropfen; Pomcranzenblüchenbhl, Nel-kenblüthenöhl, Violenblüthenöhl, von jedem 6Tropfen; Muskatenblüthenöhl, Mosch nscssenz,von jedem z Tropfen; Sternanisöhl, bitteresMandelöhl, Rhodiserholzöhl, Fenchelessenz, Künr-'melesscnz, von jedem 4 Tropfen; süßes Mandel-dhl, Nerokiöhk, Ambraessenz, Thymianöhl, von je-dem z Tropfen; Bergamottenöhl, Cederöhl, Po-meranzenöhl, von jedem 2 Tropfen; Citronendhl,Vanilleöhl, von jedem 1 Tropfen; mische alleswohl unter einander, und wenn sich die Hehleaufgelöset haben, -so filtrire es durch Löschpapier,und hebe es in wohl verwahrten Bouteillen aneinem kühlen Orte zum Gebrauche auf.
Lau 6s kot-kourri.
Man nehme: Pomeranzenschalen, Citro-nenschalen, von jedemi 8 Loth; Pomeranzen-blükhe 2 Loch, Muskatennüsse 2 Loch, feinenZimmt, Lavendelblüthe, Vanille, von jedem HLoth; zerkleinere sämmtliche Ingredienzien, thuesie in eine Flasche, gieße 8 Maß Spiritus Vi-ni darüber, werfe z Loth Weinsteinsalz oder indessen Ermangelung einige Loch gut gereinigtePotasche hinzu, verwahre die Flasche recht wohl,sehe sie ohngefähr 12 bis 14 Tage in gelindeWärme, bringe sodann das Gemenge nebst 4Maß Brunnen. , i Maß Pomeranzen-, undi Maß Rosenwasser, einigen Händen voll Koch-salz und einem Stück schwarzer Brotrinde, aufdie Abziehblase, und destillire es gehörig.
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