Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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564 Parfümirkunst.

wohl unter einander, filtrier es, wenn sich dieOehle aufgelöst haben, und hebe es in Bouteil-len an einem kühlen Orte izüyi künftigen Ge- >

brauche aus.

Lau cla I^uos *).

Ueber die Bereitungsart diefes vortrefflichenWassers sagt Herr Weinlig iy seinem verbes-serten Branntweinbrenner und Liquerfabrikanten,Seite 127, folgendes:

Man verfertiget dazu einen guten flüchtigen Lpi-itMn s«lis qmmoniact mit lebendigem Kalk. Nähm-lich man thut in eine gläserne Retortegestoßenen Salmiak Z Pfund

Porasche - - . ! — >

gestoßenen ungelöschten Kalk k —

darauf gießt man Z Pfund Lplrltu, recti^cst. vini,rüttelt es sehr gut unter einander, und legt die Re,torte in eine Gandkapelle, stößt einen dergleichenKolben vor, welcher theils mit nasser Blase, theil-mit Papier gut zugeklebt und verbunden ist, denn >der Spiritus ist sehr flüchtig. Dieser Spiritus wird !ganz langsam tropfenweise herüber gezogen, daß un,gefähr ein Theil davon zurück bleibt. Von diesemSpiritus wird z. B. i Pfund genommen, und zu idemselben werden 2 Quentchen des allerweißestenOlsi luccim gethan, ingleichen 2 Quentchen weiße»enetianische Seife. Die Seife wird vorher in ein !wenig Wasser ganz aufgelöst und darunter gemischt.Man rüttelt alles sehr gut unter einander, damites wie Milch aussieht. Dieses Riechwasser muß dieEigenschaft haben, daß es sich nicht setzt,, sonderst be,ständig milchicht bleibt. Die Gläser, «vörein es ge-füllt wird, müssen mit nasser Blase verbunden wer-den, damit der flüchtige Spiritus nicht verriecht.

Lau 6s kortußall.

Man gieße unter 6 Maß höchstrektifizirtenSpiritus Vini folgende Oehle, nähmlich: Olsrun

6s

') »ttsltiche Tb. ro, G. r,