§66 Parfümirkunst.
Lsu cke LnMs.
Man nehme: Basilikumkraut, z Pf., Basili-kumblüthen, z Loth; Pomeranzenblüthe, Zimmt-blüthe, Muskatennüsse, Citronenschalen, Vanille,von jedem i Quent.; zerkleinere alles gehörig,thue es in eine der Menge der Species entspre-chende große Flasche, gieße io Maß SpiritusVini darüber, werfe 2 Loch Weinsteinsa^, oder' in dessen Ermangelung, eben so vi"l wohl gerei-nigte Potasche dazu, verwahre die Flasche gut,lasse sie ungefähr 8 bis io Tage in gelinderWarme digeriren, bringe sodann das Gemenge,nebst 1 Maß Brunnen?, i Maß Melissen-, undi Maß Pomeranzenblüthenwasser *), einigen Lo-then Kochsalz und einem Stück schwarzer Brot-rinde, auf die Abziehblase und destillier es vor-schriftsmäßig.
Zu der erhaltenen Flüssigkeit gieße folgendeOehle und Essenzen, nähmlich: Basilikumöhl, 2Loth; Zimmtblürhenöhl, Moschusessenz, Citronen-essenz, Lavendelblüthenöhl, Rhodiserholzöhl, Jas-minöhl, von jedem 4 Quent.; Aniseffenz, Mo-schusessenz, von jedem z Quent.; Neroliöhl, Ve-nusöhl, bitteres Mandelöhl, von jedem 1 Quent.;Cederöhl, Fenchelöhl, Rosenöhl, von jedem zTropfen; mische alles wohl unter einander, undwenn sich die Oehle aufgelöset haben, so filtriredas Wasser durch Löschpapicr, fülle es auf Bou-teillen, versehe solche mir guten Stöpseln, undlege sie bis zum künftigen Gebrauche an einenetwas kühlen Ort.
Lau äs Oäärar.
Man nehme: die Schalen von »4 StückCedras, Zimmcblüthe, Muskatenblüthe, von je-
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') Hierin nimmt «an «sseteit einfache Wasser.