Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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6OO Park.

wirft, und auf den sich am Ende des Prospekts er-hebenden grünen Hügel, welcher zuweilen mit wei-dendem Wilde und auf der,Spitze mit einem schönen,seiner Bestimmung gemäßen, runden Tempel besetztist. — Wenn nun zugleich die verschiedenen Sänger. des Waldes mit ihren lieblichen wilden Tönen seine, Empfindungen noch lebhafter machen, so sieht ervoll, ^t^ückei? da, erstaunt und bewundert, undrnup sich mit Gewalt von diesem elysischen Standelosreißen.

Die Gewalt der Kunst vermag viel und ist ver-führerisch,, besonders bey denen, die keine Augen ha-ben, die weit größeren Reitzungen der Natur einzu-sehen und zu empfinden. So sehr auch diese vor»her beschriebene Seenc zu bewundern ist, so ist dochdas sehr steife Ansetzn der KaSkade zu tadeln, so wiedie gradlinigen Absätze, woraus sie zusammen gesetzt. . ist, welche mit dem wahren Geschmacke nicht beste-siehe» können, ob sie gleich ziemlich durch das Ge-sträuch versteckt sind. Hätte der Erfinder dieser An-- jage seine ihm sonst gewöhnlichen Einsichten hiervöllig angewandt, so würde das Ganze vollkommengeworden seyn. Das Uebrige ist alles so, daß es, der schärfsten Untersuchung die Probe halt.

Allei», wenn gleich die Natur bey der Anlagedieses schönen Prospekts, welcher jeden bezaubert,der ihn erblickt, etwas hart behandelt worden, sohat sie sich doch nicht ganz entfernt, sondern schwebtmit ihrer gewöhnlichen Grazie in der Nachbarschaftrimher. gis wen» sie eine» Ort ungern verließ', wosie sich sonst so sehr gefiel. Sie ist wieder ihrenWillen entflohen; sie hält sich aber in geringer Ent-fernung von dem Orte aus, wo die Kunst gar zu..sichtbar ist, und hat ihren Wohnplatz mit allen ih-ren Reitzungen in der Grotte darüber aufgeschlagen.

Geht man nun von hier wieder längs dem Was-sirr hin, und folgt einem sich sanft krümmenden undwohl gerührten Wege, so kommt man auf eine freyeAu'e, die alleythaiben mit hohen Bäumen umgebenv«d hin und wieder truppweise mit Uimen besetztist. Ein zierlich-^ Tempel, der auf einer Anhöhe,die sich nach und nach herabsenkr, steht, zieht die. Aufmerksamkeit eines jeden auf sich, und nöthigtihm das Bekenntniß ab, daß kein Gebäude mehrWirkung auf eine Landschaft thun kann/ um sie an-

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