Park. 625
lud mich ein, um eine neue veränderte Scene zubetrachten. Etwas niedriger führt eine Drücke voneinem Bogen durch eine finstre Wildniß zu einemaus Wurzeln gemachten Häuschen, darin schönepaffende Zeilen stehen.
Aus diesem finstern Aufenthalte kam ich wiederin einen lebhaften Theil des HaynS. Eine Banklockte mich bey ihr zu verweilen, weil die Gegen-stände den bisherigen nichts nachgaben. Die Verse<Uif die Najaden sind vom Hrn. DodSley Eineinsamer Weg führt nach der großen Raskave, diein einer Grane natürlich scheinender Felsen ange-bracht ist. Bey einem rauhen steinernen Sitze stehtdie wvhlgcwählte Inschrift:
-Intus äulco-, vivoc^n« It-ätlia ssxo
dtvrripdarum rlonms.
Am Rande des BaffinS steht die Statüe der BenuS,an die viele Verse gerichtet sind, welche zugleich gu-te Lehren zur Anlage eines Landsitzes enthalten. Vonhier kam ich zu einem pyramidenförmigen bräunst,chen Felsen, woran- eine eisenhaltige (Quelle hervor-kommt, welche der Göttinn der Gesundheit geheiligtist. Endlich gelangt man an eine Bank mit der In,schrjft i Oanillte jsm rivos puerl lat pral» bilmrunl,und von dieser läuft der Weg die schräge Wildbahnhinan, wo das neue Wohnhaus steht, welches Hr.Hörne, in einem zur Simplicität des Ganzen sehrschicklichen Charakter und in einer angenehmen La-ge aufgeführt hat. Man muß die Lcasswes als einbloßes Landgut oder Pachtung betrachten, die nichtsvoin Stile eines Parks oder Gartens haben darf.Die ganze Schdnhen dieses wirklich arkadischen Land-sitzes, besteht in seiner Simplicität. Sie ist allent-halben so rein beybehalten, und aller Anschein derKunst so sorgfältig versteckt, daß der Kenner selbstnicht weiß, wo er sie suchen soll, obgleich viele Ar,. beitskcsten und Fleiß dazu gehörten, um so vieleReizungen darzustellen. — Die LeasoweS sind inder umliegenden Gegend nicht sowohl unter diesemRahmen als unter dem von Shcnstones walks be-kannt.
Von den Parks, deren Anlegung und derVerschönerung einzelner Theile derselben handelnübrigens auch folgende Schriften.
<vec. rechn. Lnc. LVll. Theil. R r
Von