Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Parlament. 64z

den Saal sind mit Tuch überzogene Banke vongleicher Höhe gestellt, worauf die LordS demRange nach sihen. Außerdem sind große vier?eckige, auch mit rothem Tuch überzogene Woll-säcke vorhanden, worauf der Großkanzler, diezwölf Richter des Reichs, die Personen, welchedes Königs Interesse beobachten, (Iss Äsn« cku.Uois), die Kanzleyrefercnten, der Sekretar (rksOlerk.) der Krone, und der Sekretär des Par-laments sihen. Zwischen der niedrigen Schei,dewand, welche im untern Theile des Zimmersdie Banke einschließt, und der Hauptthür ist einPlatz, wo sich die vom Unterhaus- hinstellen,welche bes Königs Anrede anhören. Das Zim-mer des Unterhauses ist wie ein Amphitheatereingerichtet, und die Gemeinen lassen sich auf denBänken ohne Rang nieder. Am ersten Tageder Versammlung erscheint der König im Ober-hause im königlichen Ornate, und nachdem einTheil den Deputieren des Unterhauses ins Zim-.wer dcö Oberhauses an abgedachten Ort gekom-men ist, hält der König seine Rede, oder läßtsie von dem Großkanzler ablesen, welche gedrucktwird, und der König empfängt hernach von je-dem Hause eine DanksagungSaddrcsse für sei-ne Anrede.

g. Jitt Sicilien heißt die Versammlungder Reichsstäiide gleichfalls Parlament. Nach-dem seit vielen Jahren keine Versammlung des-selben gehalten worden, wurde es im Jahre 18ozzusammen berufen, um zu überlegen, wie. denFolgen des französischen Krieges entgegen zu ar-beiten sey.

(Hötting. Taschenbuch. 1788, S., 128.

Berlin. Monetsch. Jul. 1788'Si 49. Dec. S. 544;

Meiner's und Spittler's götting. historische»Magazin. V. V- 4 St. S. 6rz.

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