Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
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karvrcUjUium.

den entweder gar nicht, oder nur oben in denLeisten findet. Hfc senken sich die Hoden lang-sam herab, wenn die Zeit der Mannbarkeit her-annahet, starke Bewegungen vorgenommen wer-den, ""d zu frühzeitiger Trieb zum Beyschlafsich einfindet. Man muß es aber durch erwei-chende ohlichte Mittel befördern. — In denübrigen Fallen muß man die Ursache aussuchen,und wegschaffen, weil man sonst das Uebel nichtheben kantr.

Vorzüglich muß man sich hüten, eine der-gleichen Geschwulst in der Leistengegend für eknen Bruch (ttsrnia) zu halten, und mit einemBruchbande zu drücken. Dieser Irrthum ist aberleicht zu vermeiden, wenn man auf den Man-gel der Hode im Hodensacke merkt; und nurin diesem Falle könnte man irren, wenn vielleichteine dritte Hode, die sich zur Herabsenkungneigt, die Geschwulst bildet, oder das Uebel miteinem Bruche vermischt ist. Indessen wird beyeinem Drucke der Geschwulst der spezifike Schmerz,welcher bey einem jeden Drucke der Hode sichäußert, die wahre Beschaffenheit des Uebels zuerkennen geben. — Durch den langsamen Aus-gang der Hoden aus dem Bauchung?, wirdauch manchmahl Gelegenheit zu einem wahrenBruche gegeben.

Zu den Abweichungen der Hoden aus ih-rer natürlichen Lage rechnet man auch den Fall,wo die Hode wegen Schwäche des Hangemus-kelö (LremsKsr), wegen Erschlaffung deS Sa-menftcangs oder des Hodcnsacks selbst zu weitherabsteigt. Dies Uebel ist immer schweb zu he-ben, jedoch hilft man zuweilen durch den Ge-brauch eines Tragebeutelö, des kalten Wassers,