Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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687
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Paß. 687

Frisch führt eine Stelle aus Alberici Chronikein Leipnih'ens an, wo er sagt: vunüa-

vus epileopus in ^nAlis, m potarionkin eom-pstriotsrurn rskrensret, elavos aurgos vkl«rßsntöos vssts inü^i jullit, ut, clurn c^iis^usrnötsin lnain cogaosekrst, non plus l'ublsr-viknts ^erscunäia vel ipks sppstsrst vsl sp-xsters eo^ersr. In den alten Statuten vonVercelli bey dem Du Fresne ist knllus undksrellus eine Art eines unbekannten Maßesoder Gewichtes. Imlla pknla, heißt es daselbst,lrstkra, pslkus, dslanma, insrekus. Im Hol-ländischen ist kE und kalls das Ebenmaß, dieSymmetrie.

2. In engerer Bedeutung und ohne Plu-ral, das rechte Maß, die rechte bequeme Zeit,wo es nur im Niederdeutschen und den ver-wandten nördlichen Sprachen mit einigen Vor-wörtern gebraucht wird. Die Schuhe sindmir zu paß, gerecht, haben das rechte Maß.Von paß seyn, das rechte Maß haben. Zupaß kommen, zur rechten Zeit. Das kommtmir recht zu paß, zu gelegener Zeit, zu Stat-ten. Jngleichen figürlich, der gehörige Zustandder Gesundheit und der Glücksumsiande. Wohlzu paß seyn, sich ganz wohl befinden, sowohlder Gesundheit als den Glücksumstanden nach.Nicht wohl zu paß seyn, sich nicht wohl be-finden. Den Gegensatz enthalt das NcbenworkUnpaß.

Bey verschiedenen Handwerkern bedeutetpassig eingegrabene oder getriebene Figuren ha-bend, welches ein Hauptwort, paß eine gestoche-ne oder gegrabene Figur, voraussetzt- Wahr-scheinlich liegt hierin die Abstammung dieses Wor-tes, indem es ehedem ein eingegrabenes oder ge-schult,