692 Passade. Passage.
von jeder Geltung. Man findet auch solche,die mit dem Niederschlage anfangen; und inHandels Suiten ist eine von vier Takten ingeradem Takte. In Frankreich sind die Passa-caillen in den Opern Armide und Jsse sehr be-rühmt.
passade, in der Reitkunst, der Hufschlag oderWeg, welchen ein Pferd macht, wenn es mehrals einmahl auf einem Erdreiche hin und wie-der geht, und alle Mahl an dem Ende im Um-kehren eine halbe Rundung macht. Es gibtaber verschiedene Passaden, als ksstacls ä'unrems, wenn das Pferd im Umkehren nur einTempo nimmt, ksllaäs äs 6INH lsni8, einehalbe Rundung, die am Ende einer geraden Li-nie gemacht wird, wo das Pferd mir der Hüfteinwendig fünf Tempo galoppirt, und wenn sol'ches geschehen, wieder gerade fortgeht. ?nstLä6srslsväss, wenn die halben Volten mit Kurbet-ten gemacht werden, ksllsäs kourisuls, dienetzum Duelliren. Wenn das Pftrd in gerader Li-nie zum Ende kommt, macht man eine halbeVolte von drey Tempo, und galoppirt hernachgerade fort, bis zum Mittel der Passade, da^ laßt man das Pferd in voller Hihe laufen, biszum Ende, wo man wieder einhalr, und mit ei-ner halben Volte umkehrt.
Passage, aus dem Franz. kaüaZs, nach welchemMuster es im gemeinen Leben für die Durch-reise, für die Stelle aus einem Buche gebrauchtwird.
Passagen, vom Ztal. kssssMO, sind Zierra-then der Melodien, wo auf einer Sylbe des Ge-sanges mehrere Töne hinter einander folgen, odereine Hauptnote, die eine Sylbe vorstellt, durchsogenannte Diminution, oder Verkleinerung, in
mehrere