Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Passieren. 70)

Reise, seinen Weg fortsetzen. Eigentlich, erkann passieren, er kann seinen Weg fortsetzen.Einen Reisenden, einen Wagen, eine Waarenicht passieren lassen, sie auf dem Wege an-halten. figürlich, hag kann passeren, ist er-träglich, mittelmäßig. Das laß ich passeren, daslaß ich gelten, dawider habe ich nichts einzuwen-den. Für etwas passeren, gehalten werden. Erpasserer für einen ehrlichen wann. Gesche-hen, sich zutragen, was passerer neues ?

Bey den Köchen heißt passeren oder ein-passcrcn, wenn etwas in Butter oder Fett ab-geschwitzt, oder mit denselben bestrichen, oderdurch dergleichen gezogen wird. Außerdem abergebraucht man dieses Wort auch von dem zueiner Speise öfters gewöhnlichen Zugehör; da-her pflegt man zu sagen, eine Schöpskeule miteinpassiertem Knoblauch; Schinken mit einpas-siertcr Salbey; Kalbfleisch-mit einpassierten Mor-cheln, Gucken rc. Bey den Webern heißt passe-ren, die Kettenfaden in die Schafte, Harnischund das Blatt einziehen und einlesen. Bey denSeidenwirkern geschieht dieses vermittelst einesdünnen messingenen Werkzeuges, Passerhakenoder Nadel genannt.

Stöße passieren heißt bey dem Fechten,wenn man nach dem Streifen mit beyden Fü-ßen, mit geschlossenem Leibe gegen den Leib desGegners vorrückt, damit man, wenn erst seineSpitze vorbey gegangen ist, und ehe er seineKlinge zurück ziehen kann, untcrrücken, bestenGefäß ergreifen, oder wenn die Klinge verfehltist, ihn zu Boden werfen könne.

2. Als ein Activum, passieren machen, d.l.zubringen, doch nur in den niedrigen Sprechaf*ten, besonders von der Feit und dem menschn*

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