Passionsblume. 727
und wie ein paar kleine Ochsenhörner aussehen.In den Winkeln der Blatter entspringen dieGabeln, welche sang und dünn sind; und ineben diesen Winkeln auch die einzelnen Blu-mensticle, welche so lang sind, als die Blatter,und geruchlose Blumen von mittelmäßiger Grö-ße tragen. Diese haben eine Hülle von dreykleinen, steifen, eyrunden, hohlen, glatten, glän-zenden, gelblich grünen Blättchen; die Blumen«blättchen sind weiß, und nur halb so lang, alsder Kelch; der Nektarkranz bestehet aus vielengelben Strahlen; auf die Blume folgt eine klei,ne rundltchc, saftlose Beere.
14. Gelbe Passionsblume, psstlllorstsa, lolils corästis trllobis obtusts Alabris,peuiolis kglrmclulolls, psclunculis sxillsriburA6»nn>8, petsiis cal^LS stuplo snßuliioribus.VVillcl. I. 6. zo 6tH. ?sstillors solüs krilobis,eorästis, , obtusts, Asbris; ünts-
ßsrrünis. I^inn. LM. v<?g p. 685 - Lp. pl-IZ53. ^mo6». nasch i. psA. Z24. t. »Z. Oron.Vir^; 140. Oavsn. billig X. p. 444. t. 467.7 say. ka. III. r. 607. OoII. II. p. 2 st 4 . Ols-nrstis stsstionslis trij)liMos, klore luteo. lVlo^ris. l 7 ili. i. p. 7. 8.1. t. 4. t. Z.
Diese Art, deren Stengel, wie auch beyder vorhergehenden nicht perennirend ist, findetman in Zamaica und Virginien an steinigen undsandigen Orten. Sie hat eine kriechende, per-«nnirende Wurzel, welche viele schwache Sten-gel treibt, die ungefähr drey bis vier Sch"hhoch werden, und mit dünnen, hellgrünen Blät-tern besetzt sind, welche am Ende in drey halb-eyrunde stumpfe oder spitzige Lappen zertheilt,und an der Basis herzförmig sind. Zn denWinkeln stehen dünne Gabeln, welche sich
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