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werden stets. schmahler und bekommen an ihrenKroncn eine dreyeckige Gestalt; z. je älter dasPst-rv wird, desto mehr schieben sich die Zahnevorwärts und erhalten eine schrägere Richtung;4. das Zahnfleisch schwindet immer m«hr undmehr, und zieht sich weiter von den Zahnen Herrunter; und endlich 5. bekommen die Zahne mitzunehmenden Jahren eine meistere Farbe, unddie Hakenzähne werden stets stumpfer, runderund kürzer.
Mir dem hohen Alter fallen sowohl Schnei-de« als Backenzähne aus, da ihre Wurzeln nurwenig tief in den Zahnhöhlen stecken. Hierausfolgt nun nothwendig, wie auch die Erfahrunglehrt, daß alte Pferde nur auf eine mühsameund unvollkommene Weise ihr Futter zerbeistenkönnen.
Die Zeit, wenn die Zahne ausfallen, laßtsich aber nicht bestimmen, und wer sich die Mü-he gibt, das Gebiß bey alten Pferden zu unter-suchen, wird leicht finden, wie wenig zutreffenddasjenige sey, was U» kolls von dem Ausfal-len der Backenzähne bey alten Pferden gesagthat.
Die hier angegebenen Regeln, wie das Al-ter der Pferde an den Zähnen zu erkennen sey,sind aus dem gewöhnlichen Naturgange genom-men, mithin im Allgemeinen richtig. So wieman es aber in allen Werken der Natur zusehen gewohnt ist, daß sie bisweilen von demgewöhnlichen Wege abweicht: so findet man diesouch^bey dem Ausbruche und dem Wechseln derZähne, wo manche Abweichungen von dem ge-wöhnlichen Gange vorkommen. Ich halte michindeß nicht dabey auf, weil man nicht alle zu-fällige Unregelmäßigkeiten anzeichnen kann.