Pferd. 179
gehörig in die Vertiefung- welche die unternKinnbackenbeine bilden, versenken kann.
Pferde mit diesem Fehler sind zum schnel-len Laufen, weniger aber zum Tummeln geschickt,haben wenig Anlehnung aufs Mundstück, streß-ten die Nasenspitze in den Wind, und dringenmehr oder weniger in die Faust. Mangel, dieden dieser Bauart des Thieres öfters auch nichtvon dem geschicktesten Reiter verbessert werdenkönnen. Ucberhaupt urtheilt man in Hinsichtder Reitkunst über die Bauart der Halse so:
Schwanenhälse und gut aufgesetzte Halsesind von der Natur für den Zaum bestimmt.
Verkehrte und übel angesetzte Halse placirensich schwer, und machen öfters auch bey der ge-schicktesten Stellung einen falschen Bug *).
Spcckhalse dringen in die Faust, haben zubiel Anlehnung aufs Mundstück, und bleibenbuch bey der Vereinigung, bey dem Zusammen-nehmen des Thiers unsanft und rüde in derHand.
Kurze und dicke Hälse lassen sich im An-fange nur mir Mühe heran- und zurückarbeiten,stehen aber um so fester, wenn sie einmahl inSGleichgewicht gesetzt sind.
Lange, jchmahle, rief angesetzte und steifeHalse bearbeiten sich am schwersten.
Der geschicktesten Führung aber bedürfendünne, lange, magere und viel bewegliche Hälse,
M 2 wenn
ist ein babnmäßiger Ausdruck, der eins Vliircn, eine fehlerhafte SrcUung des Kopfe«rreme« ^ B das Pferd, indem es rechts pliirt
dsr ^ den ehern Theil des Kopses »ach
gekehrt trägt, und die NosegiP'tzeRichtung zu viel einwärts dieqer. Lr-rvube sÄ n ^ ^ Reitkunst noch näher bezeichnet