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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

Weniger gefährlich sind fistulöse Geschwürre, die man bey einigen Pferden am obernRande des Halses, in der Gegend, wo sich derKopf durch das Genick mit dem Halse verbin-det, antrifft. Sie entstehen vom Druck derHalfter, und werden durch Schmutz, durchStaub, durch Schweiß erhalten, — Unreinig«keilen, die das Geschwür von neuem verletzen,reihen, und es zu einer Art von Absetzungsgc«schwülsten, von kritischen, fistulösen Geschwürenbilden.

Unter die zufälligen Verletzungen des Hal-ses gehören vorzüglich Bisse, welche Pferde inwilden und halbwilden Gestüten, selbst in unsernzahmen Zuchten einander zufügen, die als ge-quetschte Wunden nicht selten Verhärtungenzurücklassen, welche einige Ähnlichkeit mit derkalten Geschwulst des BlutaverkropfeS haben.

Unter diele Klaffe der Verletzungen gehörenauch die Rummerdrücke, die bald tiefer, baldseichter in das Wesen der Theile einwirken, unddie nach der Ursache, der Kraft die sie erregt,und nach dem Alter und dem Körperzustand desThieres, bald unter die gefährlichen, bald unterdie leichten Quetschwunden gezahlt werden können.

Als eine Art von Krankheirszustand kannman auch die Läuse mit ansehen, die man beyeinigen aus der Wildbahn gekommenen Pferdenin den Mahnen findet. Es ist eine richtige Be-merkung, die sich auf die Erfahrung von meh-ren, gründet, daß nur die schwachen, die kran-ken Pferde, deren Blut nicht rein, das mitKrankheitöstoff vermischt ist, deren feste Theilegeschwächt sind, Läuse haben.

Aaubhaare in den Mähnen, von welchenalte, sogar neuere Schriftsteller sagen, daß '>

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