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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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228 Pferd.

Straubfüßen, die sich jedoch in einem wärmernKlima, auf trockenem Boden von selbst verliert.

Das bedeutendeste Gebrechen der Fessel istder Stelzfuß, nähmlich jene senkrecht, nachvorwärts überhangende Stellung dieses Kno»chenS. Sie ist eine Folge von der Entzündungder inneren Hufthcile, — eine Krankheit, die mannach der tierärztlichen Sprache Verschlagnennt. Nach dem Grade dieser Entzündung istder Stelzfuß verschieden. Hat sich das Pferdden Huf nur erböllc, d. h. ist durch irgend eineUrsache die Fessel nur leicht entzündet, so derkommt zwar das Feffelbein, indem das Thiernur auf die Zehe auftritt, eine perpendikulaireStellung, und der Fuß erhält das Ansehen ei-nes Stelzfußes, besonders wenn die Bcugcsehnedurch die nahe Entzündung der Ferse mit ge-spannt und schmerzhaft ist. Indessen ist dieserStelzfuß durch Einschläge des Hufes leicht wie-der herzustellen. Erreicht hingegen die Entzün-dung, die im Innern des Hufes wüthet, eurenHähern Grad, zerreißen die Gefaßchen, welchedie Hornwand mit der Fleischwand des Hufesverbinden, und drängen die ergossenen Safte,mit den Zufällen der Entzündung vereiniget,das Hufbein aus seiner Lage, daß die Zehedesselben mehr nach einwärts gerichtet wird, soerhält das auf dem Hufbein ruhende Kronbein,und das in den Vertiefungen dieses Knochensarcikulirende Fesselbein eine andere Richtung.Das Letztere wird senkrecht gestellt, und weichtnach vorwärts aus dem Bleymaß. Das Thier- geht nur auf der Zehe, sein Gang ist unsicher,strauchelnd, oder wenn dio Verschiebung desHufbeinö beträchtlich ist, hinkend.

Pferde-