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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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2Z6 Pferd.

riße bis an die Kruppe; im eigentlichen Sinneaber, und wie es der Pferdekenner nimmt, istes der Theil zwischen dem Widerriffe rzzid denNwren, also der Ort, wo der Sattel seine Lagehat. Er erstrecke sich eine gute Hand breit ab»wärtö vom Rucken und grenzt hieselbst an dieRippen.

Die Grundlage des Rückens besteht in ei-ner Ruhe von Wirbelbeinen, die auf eine künst-liche Weise zusammengefügt, und durch starkeBänder genau mir einander vereinigt sind.S'icwärrs an dw''en Wiroelbeinen vergliedernsich die Rippen.

Der Rücken muß eine gerade Richtung ha-ben, wenn er schön seyn und Kräfte versprechensoll.

S-nkrückig oder eingesatrelr nennt manein Pferd mir einem eingebogenen Rücken. DerHals gewinnt zwar durch diesen fehlerhaftenBau sehr am freyen Ansetzn und Schönheit, al-lein da der tiefe Rücken Schwache anzeigt, sowird ein solcher Bau von keinem Kenner ge-liebt. Senkrückige Pferde sind zu keinem vieleKräfte erfordernden Dienste tüchtig; wegen ih-rer schönen Vorhand und ihres biegsamen Rük-kens können sie aber recht gut zum langsamenSpatzicrenreiten, vornähmlich für alte Leute undfurchtsame Reuter dienen. Die eingesenktenRücken entstehen gewöhnlich bloß von Natur,es kann indessen auch ein zu frühzeitiger Ge-brauch des Pferdes zum Reiten oder Lastttaaeneine Veranlassung dazu seyn Uebrigens ist nochzu bemerken, daß sich der Rücken bey Sticken,die oft gesäugt haben, senke, so wie dieß auchbey allen Pferden im Alter der Fall ist.

Der