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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 271

die eine dem Spat ähnliche Erhöhung vorstellt.Dieser Umstand ist vorzüglich Suiten mehr ei»gen, als Hengsten, und werde» diese Pferde da«von nie lahm. Jederzeit aber ist es fehlerhaft,weil es immer Schwache zum Grunde hat, undes müssen aus dieser Ursache dergleichen Pferdeam wenigsten zur Fortpflanzung gebrauchtwerden.

cl. Von dem sogenannten Hahnenspat, ei-gentlich -Hahnentritt oder Zuckfuß genannt.

Dieser hat seinen Nahmen von der zucken-den Bewegung, welche die Pferde im Gehenmit einem oder dem andern, oder mit beydenHinterschenkeln zugleich, machen.

Die Ursache dieser Bewegung liegt im Kniee,man kann sie aber weder von außen sehen, nochin der Zergliederung der Theile finden. Sie be-stehet also wahrscheinlich in einer krampfartigenZusammenziehung der Schenkelsehne.

Dieser Umstand macht zwar das Pferdnicht unbrauchbar, wird es aber zu starker Ar-beit gebraucht, so nimmt das Uebel zu, undder Gang wird schlechter.

Da der Spat ein öfters sehr verstecktesUebel ist, so wird man zu seiner Erkennunggern noch mehrere Erfahrungen benuhen zu kön-nen wünschen. Ich füge außer den obigen vonHerrn Pioen gegebenen Erklärungen dahernoch folgende Bemerkungen hinzu, welche HerrHavemann über den Spatt in seinem öftersangeführten Werke, S. I8S fl. niedergeschrie,ben hat.

Der Spatt zeigt sich besonders auf der innernSeite des Hmterkiuees durch eine mehr oder we,i»gcr große Erhöhung, die auf dem Rande des Rö'l),renbeins und der platten Knochen de« Sprunaqe,lenks wahrzunehmen ist. Ex wird durch heftige An,

strengung