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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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bloß der äußere Knieknochen auf der Hinternäußern Seite eine kleine Erhabenheit, so hatdas Knie einen Übeln Bau, und in allen diesenFallen Schwäche zum Grunde.

Der Fehler ist überdem, so wie der Spatüberhaupt, erblich, und es können durch derglei-chen Bescheler oder Stuten ganze Gestüte undProvinzen befleckt werden. Der Fehler liegt inder Natur, und alle natürliche Fehler, als auchvollkommene und unvollkommene einzelne Theile,find bey dem Pferdegeschlcchte in der Regelerblich.

5 . 6 . 7 . 8- y. Don dem Hintern Dein, demKnöchel, der Köre, der Krone und demHuf.

Das Hintere Bein, welches bey dem Knieanfangt, und von hinten nach vorn gerichtet ist,muß verhältnismäßig lang, stark, recht breit undmager seyn.

Der Obertheil des Bfins muß mit demKnie wohl vereinigt, stark anfangen, und nichtgebildet seyn, als sey ein Stück dicht unter demKnie, innerhalb oder außerhalb, herausgeschnit-ten, auch darf es nicht in seinem Anfange dün-ner zu seyn scheinen, als nach der Mitte. Ue-brigens muß das Schienbein und die Beuge-flechse von eben der Beschaffenheit seyn, alsdaSVorderbein.

Selten aber findet man, daß das Hinter-bein an den Pferden zu lang ist; wohl aber öf-ters zu kurz. Der erste Fall findet zwar statt,er har aber nur starre oder unbiegsame Knieezum Grunde. Der zweyte Fall aber jederzeitSchwäche.

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